„Zwischen Luv und Lee“ – das ist das neue Musiktheaterprogramm für Kinder von Tonfisch. Kurzweilig, musikalisch vielseitig und eingängig, textlich schön, schelmisch, poetisch. Zum Mit-machen und Mit-Singen. Mit Akkordeon, Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und viel Gesang spielen sie handgemachte Musik, beeinflusst von Weltmusik, Gypsy Swing und allem, was den drei Musikern sonst noch zwischen die Flossen gerät.

Da wird die Strandung des Tonschiffs inszeniert und besungen, auf der Insel erscheint der weltenbummlerische Papagei Sekwoassa mit der schillernden Geschichte seiner Kindheit in Casablanca. Dort in der Ferne entsteht das Lied über Segen und Fluch der Zivilisation bei dem alle mitsingen. Die Erinnerung an den Tomaten liebenden Maulwurf Rolf aus der Heimat macht die Sehnsucht nach Zuhause unerträglich: eben noch singt Sekwoassa über sein üppiges Leben als Insel-Zampano, als er fürchten muss alleine zurückgelassen zu werden; Aber nein, die Band singt während sie zu ihrer aller Rettung ein neues Gefährt erschafft das Schiffbaulied und nimmt natürlich den schrägen Vogel mit. Ohne die vielen singenden und segelhissenden Publikumsmatrosen wäre die Rückfahrt nicht halb so grandios, und mit viel Stimmung stechen alle gemeinsam und schmerzfrei in See.

Regie: Hardy Hausting

Parallel zum Debütalbum „Radio Au Weia“ gibt es ein gleichnamiges Musiktheaterprogramm – Das Konzert wird zu einer Radioshow, bei der die Zuschauer zum Teil des Geschehens werden: denn der Reggaewurm singt als Stimmungsmacher nicht ohne das Publikum, welches kurz darauf zwei arme Hühner vor dem hungrigen Fuchs rettet. Ein Spüllappen wird zum Leben erweckt, die Reiseameise sehnt sich nach italienischen Spezialitäten und das Tier im Klavier weigert sich, nach Schlaraffenland zu reisen…

Regie: Dominik Rentsch und Joachim Berger